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Pressemitteilungen aus dem Rathaus

Weltklasse-Musiker auf „Wir sind Licht“-Tour im Haberkasten

Mit ihrer ganz eigenen Mischung aus Reggae, Ska und Latin kommen Che Sudaka am Samstag, 7. März in den Mühldorfer Haberkasten. Der Name der Tour stammt von „Wir Sind Licht”, einem Song aus dem Album „20 años” (2022). Mit einer explosiven, kommunikativen und zutiefst menschlichen Show verwandelt Che Sudaka jedes Konzert in ein Volksfest mit einer klaren Botschaft: Musik als Mittel zur Einheit und Awareness. Ihre Live-Auftritte werden nun durch audiovisuelle Synchronisationen ergänzt, die die emotionale und visuelle Reise ihrer Shows noch verstärken.

Das zehnte Album der Band enthält Kollaborationen mit einigen großartigen Künstlern wie The Busters und Dr. Ring Ding aus Deutschland, Itaca Band aus Katalonien, La Phaze aus Frankreich, Gaz Mayall aus England, Skaparapid aus Valencia und Dr. Shenka (Panteón Rococo) aus Mexiko. Auf dem Album interpretieren Che Sudaka unter anderem Ska-Klassiker wie „One Step Beyond“ von Prince Buster in ihrem eigenen, einzigartigen Cumbia-Ska-Stil neu.

Che Sudaka wurde in Barcelona im Jahr 2002 von einstmals illegalen Immigranten gegründet und gelten heute als Kultband, sind Flaggschiff der Mestizo-Musik und werden seit zwei Dekaden als eine der besten Live-Bands weltweit angesehen. Che Sudaka sind zum Aushängeschild einer Lebenseinstellung und kulturellen Gegenbewegung gewachsen, zum Bindeglied einer global vernetzten Familie. Ihre aussagestarken und sozialkritischen Texte heben die Band von der Masse ab.

Mit ihren optimistisch-rebellischen Texten, ihrer unendlich positiven Attitude und Energie auf der Bühne und ihrem höchst wiedererkennbaren Sound-Mix aus lateinamerikanischer Folklore, Ska, Reggae, Punk und elektronischen Elementen sind Che Sudaka Rebellion, Therapie und Party. Jedes Konzert ist eine schweißtreibende Fiesta im Hier und Jetzt, ein Moment der Einheit und Gemeinsamkeit, Respekt und Liebe.

Karten im Kulturamt der Kreisstadt Mühldorf a. Inn, Stadtplatz 3, Telefon 08631/612 612, online unter www.muehldorf.de/kultur und an allen München-Ticket-Vorverkaufsstellen erhältlich. Weitere Infos: www.che-sudaka.de

Pressemitteilung vom 03.02.26

Weltklasse-Musiker spielen die kubanischen Klassiker aus dem Wim-Wenders-Film

The Sons of Buena Vista sind nichts weniger als das Vermächtnis des Buena Vista Social Club, das an eine jüngere Generation von Weltklasse-Musikern weitergegeben wurde, die direkt neben den alten kubanischen Großmeister groß geworden sind. Diese Erben der verstorbenen Legenden wie Ibrahim Ferrer, Compay Segundo oder Ruben Gonzales tragen den unverkennbaren Charme der kubanischen Klassiker in die weite Welt. Am Donnerstag, 5. März gastieren die kubanischen Weltstars im Mühldorfer Haberkasten.

Der Film „Buena Vista Social Club“ hat Kuba zurück auf die musikalische Landkarte der Welt gebracht. Der von Wim Wenders’ präsentierte Folgefilm „Musica Cubana – The Sons of Buena Vista“ hat später dieses neue Projekt ins Leben gerufen. Viele Jahre nach Veröffentlichung dieses Films gibt es nun tatsächlich die leibhaftige Bühnenvariante dazu, die 2025 erstmalig in Europa auf Tournee geht.

Eine Fusion der heutigen kubanischen Stars und das Erbe der weltberühmten musikalischen Tradition aus Kuba! The Sons of Buena Vista begeben sich auf eine Reise in die passionierte Welt der kubanischen Musik. Hier werden das Herz Kubas, die Hoffnungen, Sehnsüchte, Liebe, Leidenschaften und Freude seines Volkes spürbar wie am ersten Tag.

Sänger und Grammygewinner Mario „Mayito“ Rivera, treffend als der „Mick Jagger Kubas“ bezeichnet, ist ein weltberühmter Vertreter des einzigartigen Klangs kubanischer Musik. Der vielseitig begabte und stets schick gekleidete Rivera, Idol der Jugend und als Poet des Rumba vielgeachtet, war viele Jahre lang Mitglied der Supergroup Los Van Van und arbeitete bereits mit dem Who’s Who der kubanischen Musikszene wie Isaac Delgado und Alberto Alvarez zusammen. Im Kinofilm „Musica Cubana – The Sons of Buena Vista“ spielte er eindrucksvolle musikalische Einlagen.

Sänger William Borrego Rodriguez gründete El Cabildo del Son zusammen mit Pancho Amat, seines Zeichens Tres-Spieler beim Buena Vista Social Club, und ging gemeinsam mit kubanischen Legenden wie Silvio Rodriguez und Pablo Milanès als Leadsänger auf Welttournee. Heute ist er ein Star der jüngeren kubanischen Musikergeneration.

Dritter im Bunde: El Nene, mit bürgerlichem Namen Pedro Lugo Martinez, glänzt mit seinem ungemein kraftvollen und melancholischen Gesang. Auf der Bühne wirkt er wie eine jüngere Version des weltberühmten Ibrahim Ferrer (Buena Vista Social Club), dem er nicht nur optisch zum Verwechseln ähnlich sieht, sondern auch mit ihm weltweit tourte! Von den „alten Herren“ hat er gelernt, wie man den Son Cubano authentisch singt, und zwar so überzeugend, dass er mit seiner Gruppe „Los Jovenes del Son“ sogar einen Latin Grammy gewonnen hat. Auch er hat in Wim Wenders‘ Kinofilm eine tragende Rolle und eindrucksvolle musikalische Passagen gespielt.

Karten im Kulturamt der Kreisstadt Mühldorf a. Inn, Stadtplatz 3, Telefon 08631/612 612, online unter www.muehldorf.de/kultur und an allen München-Ticket-Vorverkaufsstellen erhältlich.

Pressemitteilung vom 03.02.26

Frühjahrssingen am 13. März im Haberkasten

Heuer jährt es sich zum 30. Mal, dass der Haberkasten als Kulturbühne eingeweiht wurde – und genauso lang gibt es auch das Alpenländische Singen und Musizieren als beliebtes Volksmusik-Format. Zum 30-jährigen Jubiläum musizieren am Freitag, 13. März, der Perlseer Gsang & Musi mit Hans Wiesholzer und Ludwig Biegel sowie die Alpenlandler Musikanten. Durch den Abend führt Susi Wiesner, Moderatorin der Sendung „Zammgspuit und Gsunga“ im BR Fernsehen.

Perlseer Gsang und Musi
Die drei Freundinnen Michaela, Susanne und Christina vom Perlseer Dreigesang interpretieren seit 16 Jahren authentisch die bayerische Volksmusik. Mit ihrer familiären Bindung zur Tradition und modernen Herangehensweise gehören sie zu einer der herausragendsten Volksmusikformationen Bayerns.

Alpenlandler Musikanten
Sechs junge Musikanten und die Vroni mit der Harfe haben sich 2012 in Wals/ Salzburg zusammengefunden. Sie kommen aus Südtirol, Tirol, Oberösterreich, Kärnten und Bayern. Sie spielen traditionelle und auch „selbergstrickte“ Stückl mit Herzblut und größtem Können.

Karten im Kulturamt der Kreisstadt Mühldorf a. Inn, Stadtplatz 3, Telefon 08631/612 612 sowie unter www.muehldorf.de/kultur und an allen weiteren München-Ticket-Vorverkaufsstellen erhältlich.

Das nächste Alpenländische Singen und Musizieren findet am Freitag, 11.09.2026 statt. Der Vorverkauf hierfür beginnt mit dem Alpenländischen Frühjahrssingen am Freitag, 13.03.2026 um 8 Uhr. Karten sind auch bei der Veranstaltung am 13.März an der Abendkasse erhältlich.

Pressemitteilung vom 02.02.26

Bürgermeister Michael Hetzl lädt Friedrich Merz nach Mühldorf ein

Mühldorf und die ganze Region sehnen den durchgängig zweigleisigen Ausbau samt Elektrifizierung der Bahnstrecke zwischen München, Mühldorf und Freilassing/Burghausen herbei. Weil für den Abschnitt zwischen München und Mühldorf offenbar noch Geld im Bundeshaushalt fehlt, droht sich das Projekt allerdings erneut zu verschieben. Vor diesem Hintergrund hat Bürgermeister Michael Hetzl in einem offenen Brief Bundeskanzler Friedrich Merz nach Mühldorf eingeladen. „Gerne stehe ich für einen persönlichen Austausch zur Verfügung und lade Sie herzlich ein, sich vor Ort in Mühldorf a. Inn selbst ein Bild von der Bedeutung dieses Projekts zu machen“, heißt es in dem Brief. Dieser ging unter anderem auch an Bundesfinanzminister Lars Klingbeil, Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder sowie die wichtigsten Akteure der hiesigen Politik und Wirtschaft. Auch Alexander Pawlik als Projektleiter der Ausbaustrecke 38, Matthias Krause als Sprecher der Geschäftsleitung der Südostbayernbahn (SOB), SOB-Fahrgastvertreter Wilhelm Mack sowie lokale und überregionale Medien erhielten den Brief per Mail.

„In der Bundesrepublik Deutschland werden derzeit Schulden in historisch einmaliger Höhe aufgenommen. Gleichzeitig fließt davon offenbar kein Geld in dringend notwendige Infrastrukturprojekte wie den Schienenausbau“, argumentiert der Bürgermeister. „Gerade wir als Vertreter der demokratischen Mitte stehen in der Verantwortung, Vertrauen in die Leistungsfähigkeit des Staates zu sichern. Wenn elementare Infrastrukturvorhaben immer wieder angekündigt, angeblich ‚beschleunigt‘, dabei verschoben und schließlich finanziell ausgebremst werden, stärken wir damit ungewollt jene Kräfte, die unseren Staat insgesamt infrage stellen.“

Weiter schreibt Bürgermeister Michael Hetzl: „Ich bitte Sie daher eindringlich, den Weiterbau der ABS 38 im Kabinett erneut zu beraten und gemeinsam mit dem Bundesminister für Verkehr sowie dem Bundesminister der Finanzen die für den Baubeginn benötigte Baufinanzierungsvereinbarung abzuschließen. Dieses Projekt ist für unsere Region, für die Menschen vor Ort und für die europäische Verkehrsinfrastruktur von erheblicher Bedeutung und darf nicht erneut auf unbestimmte Zeit vertagt werden. Ich erwarte, dass die Bundesregierung Wort hält und dieses baureife Projekt bis 2032 umsetzt.“

Der offene Brief des Bürgermeisters ging neben dem Bundeskanzler an:

• Bundesfinanzminister Lars Klingbeil
• Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder
• Bundestagsabgeordneter Stephan Mayer
• Landtagsabgeordneter Markus Saller
• Landtagsabgeordneter Sascha Schnürer
• Landrat Max Heimerl
• Alexander Pawlik, Projektleiter ABS38
• Matthias Krause, Sprecher der Geschäftsleitung der SOB
• Wilhelm Mack, Fahrgastvertreter der SOB
• Herbert Prost, Geschäftsstellenleiter IHK Mühldorf
• Rainer Dachsberger, Kreishandwerksmeister Altötting-Mühldorf
• Jörg Neimcke, Vorsitzender Industrieverband Mühldorf a. Inn
• Günther Pfaffinger, Vorsitzender Bund der Selbstständigen Mühldorf a. Inn
• Christian Kühl, Vorsitzender Aktionsgemeinschaft „Mühldorf vor Ort“ (Einzelhandel)
• lokale und überregionale Medien

Der offene Brief im Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler,

ich wende mich heute mit diesem offenen Brief an Sie in Bezug auf die Ausbaustrecke 38. Es geht dabei um die durchgängige Zweigleisigkeit und Elektrifizierung der Bahngleise zwischen München, Mühldorf und Freilassing/Burghausen. Die Menschen in der Region warten darauf seit sehr langer Zeit. Das Projekt dient auch dem Umwelt- und Schallschutz und dem Zusammenwachsen Europas. Die ABS 38 ist nämlich nicht nur ein regionales Projekt, sondern Teil der Magistrale für Europa mit geplanter Schnellzugverbindung von Budapest bis Paris.
Bereits vor einigen Monaten habe ich von Projektleiter Alexander Pawlik erfahren, dass zwar voraussichtlich Baurecht für einen ersten Abschnitt des Ausbaus zwischen München und Mühldorf vorliegen wird, dafür jedoch keine ausreichenden Finanzmittel bereitgestellt sind. Diese Befürchtung hat sich inzwischen bestätigt – und das erfüllt mich mit großer Sorge.
In der Bundesrepublik Deutschland werden derzeit Schulden in historisch einmaliger Höhe aufgenommen. Gleichzeitig fließt davon offenbar kein Geld in dringend notwendige Infrastrukturprojekte wie den Schienenausbau. Das wirft eine berechtigte Frage auf: Wofür bürden wir diesen Schuldenberg kommenden Generationen eigentlich auf? Hoffentlich nicht allein für kurzfristige konsumtive Maßnahmen. Denn deren langfristige finanzielle Auswirkungen sind bereits heute absehbar problematisch.
Auch wir Kommunen stehen unter erheblichem finanziellen Druck. In den vergangenen sechs Jahren wurden in der Kreisstadt Mühldorf a. Inn rund 75 Millionen Euro in die kommunale Infrastruktur investiert. Und das ohne einen Euro Neuverschuldung! Gleichzeitig tragen wir die höchste Kreisumlage in Oberbayern sowie steigende Lohnkosten und schultern die Nachwirkungen mehrerer Krisen. Dennoch übernehmen wir Verantwortung, weil wir wissen, wie entscheidend funktionierende Infrastruktur für wirtschaftliche Stärke und gesellschaftlichen Zusammenhalt ist.
Der zweigleisige Ausbau und die Elektrifizierung der Strecke München-Mühldorf sind für unsere Region von zentraler Bedeutung. Am Bahnhof Mühldorf werden rund fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts der Bundesrepublik Deutschland umgeschlagen – bislang ohne Elektrifizierung und ohne durchgehenden zweigleisigen Ausbau. Die Region Mühldorf zählt zu den dynamischsten Wachstumsräumen Deutschlands; laut Zensus ist die Bevölkerung in den vergangenen zehn Jahren um rund 30 Prozent gewachsen.
Ursprünglich war vorgesehen, die ABS 38 bis 2030 fertigzustellen. Nach Verabschiedung des Maßnahmenbeschleunigungsgesetzes wurde der Fertigstellungstermin auf 2032 verschoben – ein schwer vermittelbarer Widerspruch zur „Beschleunigung“, der besagtes Gesetz dem Namen nach dienen soll. Derlei belastet das Vertrauen der Bevölkerung in staatliche Handlungsfähigkeit. Wenn nun trotz massiver Neuverschuldung erneut keine Mittel für dieses seit Jahrzehnten geplante Projekt zur Verfügung stehen, ist das politisch wie gesellschaftlich kaum erklärbar. Mir als Bürgermeister der Kreisstadt Mühldorf a. Inn fällt es jedenfalls schwer, das gegenüber meinen Bürgerinnen und Bürgern zu begründen.
Gerade wir als Vertreter der demokratischen Mitte stehen in der Verantwortung, Vertrauen in die Leistungsfähigkeit des Staates zu sichern. Wenn elementare Infrastrukturvorhaben immer wieder angekündigt, angeblich „beschleunigt“, dabei verschoben und schließlich finanziell ausgebremst werden, stärken wir damit ungewollt jene Kräfte, die unseren Staat insgesamt infrage stellen.
Ich bitte Sie daher eindringlich, den Weiterbau der ABS 38 im Kabinett erneut zu beraten und gemeinsam mit dem Bundesminister für Verkehr sowie dem Bundesminister der Finanzen die für den Baubeginn benötigte Baufinanzierungsvereinbarung abzuschließen. Dieses Projekt ist für unsere Region, für die Menschen vor Ort und für die europäische Verkehrsinfrastruktur von erheblicher Bedeutung und darf nicht erneut auf unbestimmte Zeit vertagt werden. Ich erwarte, dass die Bundesregierung Wort hält und dieses baureife Projekt bis 2032 umsetzt.
Gerne stehe ich für einen persönlichen Austausch zur Verfügung und lade Sie herzlich ein, sich vor Ort in Mühldorf a. Inn selbst ein Bild von der Bedeutung dieses Projekts zu machen.

Mit ausgezeichneter Hochachtung

Michael Hetzl
Erster Bürgermeister der Kreisstadt Mühldorf a. Inn

Pressemitteilung vom 02.02.26

Frühjahrssingen am 13. März im Haberkasten

Heuer jährt es sich zum 30. Mal, dass der Haberkasten als Kulturbühne eingeweiht wurde – und genauso lang gibt es auch das Alpenländische Singen als beliebtes Volksmusik-Format. Zum 30-jährigen Jubiläum musizieren am Freitag, 13. März, der Perlseer Gsang & Musi mit Hans Wiesholzer und Ludwig Biegel sowie die Alpenlandler Musikanten. Durch den Abend führt Susi Wiesner, Moderatorin der Sendung „Zammgspuit und Gsunga“ im BR Fernsehen.

Perlseer Gsang und Musi
Die drei Freundinnen Michaela, Susanne und Christina vom Perlseer Dreigesang interpretieren seit 16 Jahren authentisch die bayerische Volksmusik. Mit ihrer familiären Bindung zur Tradition und modernen Herangehensweise gehören sie zu einer der herausragendsten Volksmusikformationen Bayerns.

Alpenlandler Musikanten
Sechs junge Musikanten und die Vroni mit der Harfe haben sich 2012 in Wals/ Salzburg zusammengefunden. Sie kommen aus Südtirol, Tirol, Oberösterreich, Kärnten und Bayern. Sie spielen traditionelle und auch „selbergstrickte“ Stückl mit Herzblut und größtem Können.

Karten im Kulturamt der Kreisstadt Mühldorf a. Inn, Stadtplatz 3, Telefon 08631/612 612 sowie unter www.muehldorf.de/kultur und an allen weiteren München-Ticket-Vorverkaufsstellen erhältlich.

Das nächste Alpenländische Singen und Musizieren findet am Freitag, 11.09.2026 statt. Der Vorverkauf hierfür beginnt mit dem Alpenländischen Frühjahrssingen am Freitag, 13.03.2026 um 8 Uhr. Karten sind auch bei der Veranstaltung am 13.März an der Abendkasse erhältlich.

Pressemitteilung vom 02.02.26

Stadtbücherei bietet kostenlose Nutzung der preisgekrönten Lernplattform an

In Mühldorf gibt es aktuell einen in der Bundesrepublik einmaligen Service: Die Stadtbücherei im Kornkasten bietet als erste Bibliothek Deutschlands ihren registrierten Nutzerinnen und Nutzern kostenlosen Zugang zu Blinkist Premium an. Die preisgekrönte Lernplattform fasst wichtige Erkenntnisse einzelner Bücher und Podcasts in kurzen Texten und Hörformaten zusammen. Dadurch können Nutzerinnen und Nutzer in 15 bis 45 Minuten flexibel und effizient neues Wissen und Ideen erfassen. Der Zugriff auf gut 9000 zusammengefasste Titel erfolgt per App oder Browser und ist mit einem gültigen Büchereiausweis kostenlos und rund um die Uhr möglich. Wer tiefer in ein Thema eintauchen möchte, kann sich das vollständige Buch besorgen – womöglich ist es sogar in der Bücherei verfügbar. Die Hälfte der Kosten des jungen Angebots übernimmt die Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen. Auch dank dieser Unterstützung war das derzeitige Alleinstellungsmerkmal für Mühldorf so schnell umsetzbar.

Pressemitteilung vom 02.02.26

Die Besichtigung des Nagelschmiedturmes ist am kommenden Samstag, 07.02.2026, in der Zeit von 14:00 bis 17:00 Uhr möglich.

Weitere Infos im Kulturamt/ Touristinfo unter 08631 612-612 oder tourismus@muehldorf.de

Pressemitteilung vom 02.02.26

Bürgermeister Michael Hetzl erklärt das unerwartet jähe Ende im Gremium

Die erste Sitzung des Stadtrats im neuen Jahr verlief turbulent und endete jäh. Zumindest gilt das für den öffentlichen Teil, zu dem sich neben Vertretern der Presse auch relativ viele Bürgerinnen und Bürger eingefunden hatten – schließlich sollte es planmäßig die letzte Sitzung vor der Kommunalwahl am 8. März sein. Bereits beim ersten Tagesordnungspunkt der Sitzung, der üblicherweise routinemäßigen Genehmigung der Tagesordnung, gab es eine Fülle an Wortmeldungen und Geschäftsordnungsanträgen. Eine Reihe dieser Anträge ließ Bürgermeister Michael Hetzl wegen fehlender Dringlichkeit und Nichtvollzähligkeit des Gremiums nicht zu. Dann lehnte der Stadtrat mit acht zu 20 Stimmen die Tagesordnung ab. Die Folge dieses Beschlusses vollzog daraufhin der Bürgermeister: Er erklärte die öffentliche Sitzung für beendet, weil wegen fehlender Tagesordnung keine Beschlussfähigkeit des Gremiums mehr gegeben war. Daraufhin mussten Gäste und Medienvertreter den Stadtsaal verlassen, damit der nichtöffentliche Teil der Sitzung beginnen konnte. Dieser verlief so konstruktiv wie üblich.

Dieses frühzeitige Ende der öffentlichen Sitzung stellt ein einmaliges Ereignis in der jüngeren Vergangenheit dar. „Bei allen offenkundigen Meinungsverschiedenheiten herrscht zumindest darin Einigkeit, dass die Arbeit im Gremium damit an einem echten Tiefpunkt angelangt ist. Das sehe auch ich so“, ordnet Bürgermeister Michael Hetzl ein. „Mir tut der Verlauf insbesondere für die Mühldorferinnen und Mühldorfer leid, die sich durch den Besuch der Sitzung ein Bild von der Arbeit im Stadtrat machen wollten. Für die Öffentlichkeit wichtig zu wissen ist, dass ich als Sitzungsleiter ohne Tagesordnung keine Möglichkeit sah, die Sitzung fortzuführen. Ich kann nicht beurteilen, ob allen Mitgliedern des Gremiums die Folgen ihres Abstimmungsverhalten in vollem Umfang bewusst waren. Mit Sicherheit wird der Sitzungsverlauf jetzt Gegenstand hitziger politischer Diskussion sein. Als Bürgermeister gilt es festzuhalten, dass es bei der Beendigung einer Sitzung ohne genehmigter Tagesordnung kaum Spielräume für mich gibt und dass unsere Geschäftsordnung die Aufnahme von Tagesordnungspunkten nur für den Fall objektiver Dringlichkeit oder bei Vollzähligkeit des Gremiums vorsieht. Beides war für mich beim besten Willen nicht zu erkennen, auch auf Nachfrage konnte die Dringlichkeit nicht begründet werden. Mir erschließt sich außerdem nicht, warum man eine Einschätzung der Kommunalaufsicht zu einer Kreditvergabe an die Stadtwerke innerhalb einer Präsentation städtischer Verkehrsprojekte diskutieren soll. Was der Zusammenarbeit im Gremium aber aktuell den Rest gibt, ist eine toxische Mischung aus Unterstellungen und Anfeindungen insbesondere gegen mich und einzelne Mitarbeiter der Verwaltung, gepaart mit Unkenntnis der und Gleichgültigkeit gegenüber der Geschäftsordnung und ihrem Sinn und Zweck. Sie dient der zielorientierten Sacharbeit zum Wohle der Allgemeinheit und soll vor politisierten Grabenkämpfen schützen. Das Verständnis dafür scheint momentan abhandengekommen. Die Diskussion juristischer Feinheiten und abweichender Ansichten zwischen Landratsamt und unserem Rechtsamt in einem Gremium von Nichtjuristen nutzt der Entwicklung Mühldorfs jedenfalls nicht. Ich warne auch davor, die Arbeit der Kommunalaufsicht weiterhin für politische Zwecke auszuschlachten.“

Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird es vor dem Wahltermin aber doch noch eine Sitzung des Gremiums geben. Bürgermeister Michael Hetzl dazu: „Drei Fraktionen haben uns unmittelbar nach Ende der nichtöffentlichen Sitzung den Antrag auf eine Sondersitzung zum Themenkomplex Jahresabschlüsse der Stadtwerke übergeben. Zu dieser Sitzung werden wir selbstverständlich gemäß allen Fristvorgaben laden – voraussichtlich für Dienstag, 10. Februar. Leider konnten wir wegen des Abbruchs der öffentlichen Januarsitzung unseren Kompromissvorschlag nicht öffentlich machen, nach Rücksprache mit den Wirtschaftsprüfern den Stadträten eine Unterlageneinsicht in den Räumen der Stadtwerke zu ermöglichen. Das ist sehr schade, so wie vieles momentan.“

Pressemitteilung vom 30.01.26

Neues kommunikatives Angebot für Erwachsene am Vormittag

Stricken, Sticken, Häkeln – die Stadtbücherei im Kornkasten bietet seit diesem Jahr einen Handarbeitstreff an. Das neue kommunikative Angebot richtet sich an Erwachsene und findet immer an einem Donnerstagvormittag im Monat statt. Interessierte können ihr Handarbeitsprojekt mitbringen und sich in gemütlicher Runde austauschen. Die kommenden Termine sind am 5. Februar, 5. März und 30. April, jeweils von 11 Uhr bis 12:30 Uhr. Die Teilnahme und ein Getränk sind kostenlos. Eine vorherige Anmeldung ist erbeten unter 08631/612 283.

Pressemitteilung vom 29.01.26

Bewerbung über Online-Formular auf städtischer Website bis Ende Februar

Die Initiative mühldorf BEWEGT hat 2025 viele Menschen ins Schwitzen gebracht und mehr als 60.000 Euro für einen Motorikpark eingesammelt. Auch heuer soll Mühldorf in Bewegung bleiben – unter anderem wieder mit vielen kostenlosen Fitnessangeboten im Stadtpark am Stadtwall. Die Kreisstadt Mühldorf a. Inn sucht dafür Trainerinnen und Trainer, die sich bis Ende Februar über ein Online-Formular auf der städtischen Website www.muehldorf.de bewerben können.

„Wir freuen uns auf Übungsleiter, die mit Leidenschaft, Begeisterung und Know-how sowohl Teamgeist als auch Bewegungsfreude vermitteln wollen“, sagt Bürgermeister Michael Hetzl. „Und die auch ohne Entgelt dazu beitragen wollen, Mühldorf noch sportlicher zu machen.“ Julia Weindl von der städtischen Sportraumentwicklung ergänzt: „Unsere Initiative bietet Trainern eine ideale Plattform, sich und ihr Angebot einem breiten Publikum zu präsentieren und so vielleicht den einen oder anderen neuen Interessenten zu gewinnen.“

Gesucht werden Angebote aus allen Bereichen – von Intervalltraining und Yoga über Seniorengymnastik bis hin zu spielerischem Kindersport. „Unser Workout-Programm soll mindestens so vielfältig werden wie im vergangenen Jahr“, erläutert Julia Weindl. „Deshalb freuen wir uns auch auf Sportarten, die wir bislang noch nicht hatten. Vor allem geht es uns darum, den Bürgerinnen und Bürgern Bewegungsmöglichkeiten an der frischen Luft zu bieten, die Spaß machen und bei denen man ohne Einstiegshürden einfach mitmachen kann.“

Das Sportprogramm im Stadtpark wird im Frühling und Sommer laufen. Es ist einer von mehreren Bausteinen im Konzept von mühldorf BEWEGT. Daneben wird es auch heuer wieder einen Stadtlauf geben – erneut parallel zum Simon-Judi-Markt am Sonntag, 25. Oktober. „Die Firma ODU ist ebenfalls wieder als Hauptsponsor an Bord“, berichtet Bürgermeister Michael Hetzl. „Über dieses großartige Engagement freuen wir uns sehr. Herzlichen Dank an die Geschäftsführung um Robert Klemisch für die aktive und großzügige Unterstützung.“

Pressemitteilung vom 23.01.26

Neuigkeiten zu zugelassenen Wahlvorschlägen, Plakatierung und Briefwahlunterlagen

Die Vorbereitungen für die Kommunalwahlen am Sonntag, 8. März, mit möglicher Stichwahl am Sonntag, 22. März, laufen in Mühldorf auf Hochtouren. Mittlerweile liegen alle zugelassenen Wahlvorschläge für die Bürgermeister- und Stadtratswahl vor. Die Stadtverwaltung hat sie am Mittwoch, 21. Januar, öffentlich bekannt gemacht – per Aushang und auf der städtischen Website, auf der sämtliche Informationen zur Wahl auf einer Seite gebündelt dargestellt werden. In der Kreisstadt Mühldorf a. Inn treten vier Kandidaten um das Bürgermeisteramt an, den künftigen Stadtrat wählen die Mühldorferinnen und Mühldorfer aus insgesamt sechs Listen. Einzelheiten sind den Bekanntmachungen zu entnehmen.

Dass bald die heißeste Phase des Wahlkampfes beginnt, zeigt sich an einem weiteren relevanten Datum: Ab kommenden Sonntag, 25. Januar, dürfen in Mühldorf Wahlplakate aufgehängt werden. Das ergibt sich aus der städtischen Sondernutzungssatzung, die Plakatierung im Zeitraum von sechs Wochen vor dem Wahltermin grundsätzlich erlaubt. Die Plakate sind innerhalb einer Woche nach der Wahl wieder zu entfernen. Die Satzung definiert weiter den historischen Stadtkern als im Wesentlichen plakatfreie Zone und regelt diverse Einzelheiten. „Die Bestimmungen der Satzung sind zwar nachvollziehbar“, erläutert Bürgermeister Michael Hetzl. „In der Praxis lassen sie leider einigen Spielraum für Auslegungen, was in den vergangenen Wahlzeiträumen eine Quelle von Unmut und Streit gewesen ist. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir dem heuer so gut es geht vorgebeugt haben.“

Auf Einladung der Stadtverwaltungen setzten sich die Plakatierungsbeauftragten mit Wahlleiter und Ordnungsamtsleiter Fritz Waldinger, seiner Stellvertreterin Daniela Goldbacher und dem Bürgermeister an einen Tisch. Das Fazit von Bürgermeister Michael Hetzl fällt sehr positiv aus: „Bis auf die kleinste Liste waren alle Gruppierungen vertreten, die zur Wahl für den Stadtrat antreten. Es gab einen sehr konstruktiven, fairen und von gegenseitigem Verständnis geprägten Austausch. Alle Beteiligten haben sich darauf geeinigt, die Spielregeln einzuhalten. Bei Fragen oder Problemen, die es immer geben kann, wollen alle direkt aufeinander zu gehen und Steine des Anstoßes ohne großes Aufhebens beseitigen. Ich danke allen sehr für dieses glaubwürdige Commitment und setze darauf, dass in der Praxis alles so gelebt wird wie besprochen.“ Inhaltlich stimmten die Gruppierungen unter anderem miteinander ab, im Altstadtbereich ab 25. Januar auch das Aufhängen von Plakatwerbung für parteipolitische Veranstaltungen zu unterlassen. Für die vom Verbot ausgenommenen Anschlagstafeln am Stadtplatz einigten sich die Anwesenden auf eine Aufteilung des vorhandenen Platzes.

Wahlberechtigte können – nach Erhalt der Wahlbenachrichtigung – von 1. Februar bis 2. März die Briefwahlunterlagen online unter www.buergerserviceportal.de/bayern/muehldorfinn beantragen. Wichtig zu wissen ist, dass im Freistaat der Versand der Briefwahlunterlagen erst drei Wochen vor der Wahl erfolgen darf – konkret ab Rosenmontag, 16. Februar. „Die Bürgerinnen und Bürger müssen über diese neue Vorgabe Bescheid wissen, weil sie mit einer ungewohnt langen Wartezeit auf die Unterlagen verbunden sein kann“, so Bürgermeister Michael Hetzl. Bei der Beantragung der Briefwahlunterlagen kann vorsorglich auch schon die Briefwahl für eine mögliche Stichwahl beantragt werden. Nicht wundern dürfen sich die Mühldorferinnen und Mühldorfer, wenn auf der Wahlbenachrichtigung von „Gemeinderatswahl“ statt „Stadtratswahl“ zu lesen ist. Es handelt sich um einen allgemeinen und nicht veränderlichen Vordruck, der auch in Städten als korrekt zu betrachten ist.

Pressemitteilung vom 22.01.26

Kooperation mit BayernLab Traunstein ermöglicht Einblicke in neue Technologie

Die Stadtbücherei im Kornkasten hat zusammen mit dem BayernLab Traunstein einen Workshop zum 3D-Druck abgehalten. Als zeitgemäßer Lernraum, in dem Entdeckergeist geweckt und gefördert werden soll, will die Stadtbücherei auch Zukunftsthemen zugänglich machen. „In der Bücherei werden Kinder zu Gestaltenden – vom Lesen zur eigenen Idee, umgesetzt im 3D-Druck“, sagt Christiane Müller, stellvertretende Leiterin der Bücherei. Zehn Kinder ab zehn Jahren erhielten Einblicke in den Ablauf des Drucks und konnten selbst Modelle konstruieren. Ausgestattet mit Tablets ging es an den Entwurf und die Verbesserung der Eigenkreationen. Die Ergebnisse ihrer kreativen Arbeit erhalten die Kinder im Nachgang. Die gedruckten Modelle schickt das BayernLab in Kürze zur Abholung in die Stadtbücherei.

Pressemitteilung vom 22.01.26

Grundstückseigentümer sind angehalten, bestehende Eisflächen zu entfernen

In Folge der anhaltenden Minustemperaturen haben sich im Stadtgebiet zahlreiche Eisflächen gebildet, die ein Risiko für Passanten darstellen. Die Kreisstadt Mühldorf a. Inn erinnert aus diesem aktuellen Anlass die Grundstückseigentümer an die bestehende Räum- und Streupflicht und mahnt an, diese auch umzusetzen. Diese Pflicht beinhaltet auch das Entfernen bestehender Eisflächen.

Pressemitteilung vom 21.01.26

Etwa 300 Mühldorferinnen und Mühldorfer in Stadtsaal und Mittelschule


Bürgermeister Michael Hetzl bei der Bürgerversammlung im Stadtsaal.

Rund 300 Mühldorferinnen und Mühldorfer kamen zu den Bürgerversammlungen im Stadtsaal und in der Aula der Mittelschule. „Ich freue mich über das große Interesse und die angeregten Diskussionen“, so Bürgermeister Michael Hetzl. „Wer keine Zeit hatte, kann gerne per Mail oder über die Bürgersprechstunde mit mir in den Austausch gehen.“

In seinem Rechenschaftsbericht zeigte der Bürgermeister auf, was zuletzt in Mühldorf passiert ist, welche Projekte abgeschlossen werden konnten und welche noch anstehen. Unter anderem kündigte er ein fünftes Fahrzeug für den InnLiner an, denn der Rufbus Mühldorf stößt mit monatlich regelmäßig rund 4500 Fahrten an seine Kapazitätsgrenze. Damit künftig noch mehr Fahrtanfragen bedient werden können, kommt Anfang Februar das zusätzliche Fahrzeug. Außerdem sprach der Bürgermeister über die im Sommer beginnende Sanierung und Erweiterung der Grundschule Altmühldorf. Innerhalb von anderthalb Jahren sollen der Zwischenbau aufgestockt, zwei neue Klassenzimmer und neue Aufenthaltsräume geschaffen werden. Außerdem sind die energetische Sanierung der Turnhalle und ein neuer Sportboden geplant. Entstehen wird mit der erweiterten Schule auch ein Zentrum für die lokalen Vereine. Während der Umbauarbeiten wird der Unterricht in der Grundschule Mühldorf stattfinden. Beim Hallenbad-Projekt der Stadtwerke wird die Planung zwar mit Hochdruck angegangen, aber es gibt unvorhersehbare Verzögerungen im Ablauf. „Der nicht ausreichende tragfähige Untergrund erschwert den Fortgang aktuell“, so Bürgermeister Hetzl. „Dennoch streben wir weiterhin eine Fertigstellung 2029 an. Die Stadtwerke können dieses Projekt finanziell auf jeden Fall stemmen.“

Eine gute Nachricht erreichte die Stadtverwaltung kurz vor Weihnachten vom Staatlichen Bauamt Rosenheim: Der Freistaat Bayern hat die in Mühldorf lange gewünschte Ostumfahrung auf den Ausbauplan gesetzt. Damit rückt die Realisierung des 70 Millionen-Projekts samt zusätzlicher Brücke über den Inn in ein paar Jahren in greifbare Nähe. Als Bauform der Zukunft stellte der Bürgermeister den 3D-Betondruck vor. Mühldorf will hier Vorreiter sein und über die Stadtbau GmbH so bald wie möglich ein Projekt umsetzen und auf diese Weise neuen, erschwinglichen Wohnraum schaffen. Diesem Ziel dient auch ein Projekt der Kreiswohnbau auf dem ehemaligen BRK-Gelände an der Ahamer Straße, das gezielt Wohnungen für Berufseinsteiger und Vierzimmerwohnungen für Familien schaffen soll.

Neben dem Bürgermeister und den Abteilungsleitern der Stadtverwaltung standen bei beiden Terminen Verantwortliche von Polizei, Stadtwerken, Kreiswohnbau und Stadtbau für Fragen der Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Die zur Veranstaltung in gedruckter Form ausliegende Bürgerbroschüre kann im Internet unter www.muehldorf.de heruntergeladen werden. Restbestände der gedruckten Broschüre liegen im Rathaus aus. Die Broschüre enthält auf 36 Seiten Informationen und Statistiken zur Lage und Entwicklung der Stadt.

Pressemitteilung vom 21.01.26

Ausgewählte Haushalte sind auskunftspflichtig

Aktuell läuft wieder die Befragung zum Mikrozensus. Diese Haushaltsbefragung ermittelt Daten zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Bevölkerung. Bundesweit werden ein Prozent der Bevölkerung und damit in Bayern rund 130.000 Personen befragt. Auch in Mühldorf, wo bei rund 23.000 Einwohnern nach Adam Riese etwa 230 Menschen an der Reihe wären. Wer für die Befragung ermittelt wurde, ist auskunftspflichtig. Mit ihrer Teilnahme tragen die Befragten dazu bei, dass politische Entscheidungen faktenbasiert getroffen werden können. Die Befragung erfolgt online oder als Telefoninterview.

Vorab werden die per mathematisch-statistischem Zufallsverfahren ausgewählten Haushalte schriftlich zu Teilnahme aufgefordert. Alle Angaben werden streng vertraulich behandelt und ausschließlich für statistische Zwecke verwendet. Die Veröffentlichung erfolgt in zusammengeführter Form, sodass kein Rückschluss auf einzelne Personen möglich ist. Die Befragungen finden ganzjährig von Januar bis Dezember statt.

Pressemitteilung vom 21.01.26

Regierung von Oberbayern und Bayernwerk Netz loben insgesamt 12.000 Euro aus

Die Regierung von Oberbayern und die Bayernwerk Netz GmbH belohnen Menschen, die sich für die Energiezukunft vor Ort stark machen. Bereits zum neunten Mal ist zur Teilnahme am Bürgerenergiepreis Oberbayern aufgerufen. Mit insgesamt bis zu 12.000 Euro Preisgeld prämiert werden beeindruckender Einsatz und Ideenreichtum sowie Projekte, die Ansporn für alle auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft sind. Die Bandbreite an möglichen Engagements reicht von Maßnahmen rund um Energie über Umweltprojekte oder Aktionstage rund um Müll- oder Plastikvermeidung bis hin zum sinnvollen Umgang mit Lebensmitteln. Bewerbungsschluss ist am Mittwoch, 25. März 2026. Alle Bewerbungen, die bis dahin hochgeladen werden, nehmen in dieser Bewerbungsrunde teil. Später eingehende Bewerbungen werden im Folgejahr berücksichtigt.

Bewerben können sich Privatpersonen, Vereine, Institutionen, Schulen und Kindergärten. Die Auswahl der Gewinnerinnen und Gewinner und die Aufteilung des Preisgeldes erfolgen durch eine Fachjury. Für die Bewertung ist maßgebend, ob die eingereichten Vorschläge einen Impuls für die Energiezukunft setzen und eine Vorbildfunktion für andere einnehmen. Weitere Informationen und das Portal für die Bewerbung sind auf der Website www.bayernwerk.de zu finden. Fragen zum Bewerbungsverfahren beantwortet die Projektverantwortliche des Bayernwerks, Annette Vogel, Telefon 0921/2852082, annette.vogel@bayernwerk.de.

Pressemitteilung vom 21.01.26

Mitbringen von Alkohol, Waffen und zerbrechlichen Schankgefäßen verboten

Die Kreisstadt Mühldorf a. Inn hat für den bevorstehenden Faschingszug und das Faschingstreiben am Stadtplatz am Sonntag, 15. Februar eine Allgemeinverfügung erlassen. Die Anordnung gilt ab 10 Uhr und ist bis 7 Uhr des Folgetags in Kraft. Sie regelt, welche Gegenstände und Verhaltensweisen im Veranstaltungsbereich unzulässig sind. Wer sich nicht daran hält, kann der Veranstaltung verwiesen werden. Die Anordnung gilt auf dem gesamten Stadtplatz einschließlich der Straßen Am Stadtwall, Friedhofstraße, Innstraße, Katharinenplatz und der Staatsstraße 2550. Die Allgemeinverfügung kann auf der Startseite der städtischen Website www.muehldorf.de heruntergeladen werden. Außerdem hängt sie an der städtischen Amtstafel aus. Mit rechtlicher Begründung kann sie während der Öffnungszeiten in der Weißgerberstraße 2, Zimmer 209, eingesehen werden.

Pressemitteilung vom 19.01.26

Aufwändig geschmückte Wägen ziehen ab 13:30 Uhr durch den Stadtplatz

Die Kreisstadt Mühldorf a. Inn und die Inntalia Mühldorf a. Inn laden am Sonntag, 15. Februar, zum großen Faschingszug ein. Ab 13:30 Uhr ziehen die Faschingszugteilnehmerinnen und -teilnehmer mit ihren aufwändig gestalteten Wägen durch den Stadtplatz. Wie immer mit dabei das Narrenschiff der Inntalia, von dem aus das Prinzenpaar und Bürgermeister Michael Hetzl die Schaulustigen begrüßen. „Es ist jedes Mal ein besonderes Erlebnis, auf dem Schiff durch die Menge zu fahren und in die strahlenden Gesichter zu blicken“, freut sich Bürgermeister Michael Hetzl. „Ich bin gespannt, was für kreative Ideen heuer mit dabei sind und wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie Gästen viel Spaß!“ Für Klein und Groß regnet es beim Zug Bonbons und Süßigkeiten. Im Anschluss daran verbleiben ausgewählte Wägen für das Faschingstreiben auf dem Stadtplatz. Die Aufstellung der Wägen und Gruppen beginnt um 12 Uhr.

Pressemitteilung vom 15.01.26

Spitzenmusiker und Musik von Flamenco bis Bossa Nova im Haberkasten

Das Manuel Randi Trio spielt am Donnerstag, 26. Februar im Mühldorfer Haberkasten auf. Manuel Randi ist ein brillanter Musiker, dessen Vielseitigkeit es ihm erlaubt, mit den anerkanntesten Tonkünstlern auf nationaler und internationaler Ebene zusammenzuarbeiten. Derzeit ist er Mitglied des „Herbert Pixner Projekt“, mit dem er ganzjährig auf Tournee ist. Besonders in Deutschland, Österreich, Italien und in der Schweiz feiert diese Formation große Erfolge mit einer fast endlosen Reihe ausverkaufter Konzerte.

Begleitet wird er von Marco Stagni (Kontrabass und E-Bass) und Mario Punzi (Percussions und Drums). Die drei Musiker sind musikalisch zusammengewachsen, und schaffen einen echten Dialog aufzubauen, in den die Instrumente zu einer Einheit verschmelzen. Von ganz leisen Tönen bis zu feurigen Flamenco Rhythmen und Rock-Fusion Explosionen, es gibt kaum eine Stimmung die die drei nicht leidenschaftlich inszenieren. Als Special Guest wird Yinet Rojas zum Konzert erwartet – bekannt von Cubaboarisch 2.0.

Das Programm beinhaltet viele neue Kompositionen, die verschiedenste Musikrichtungen wie Flamenco, Italienische Folklore, Bossa Nova und afrikanische Einflüsse zu einem originellen und ganz eigenen Musik-Cocktail verschmelzen lassen. Eine Musik die, wie der Süden, mit romantischer Landschaft und mediterranem Charme, feurigen Rhythmen und ekstatischen Melodien verzaubert, und die die Seele zum Tanzen bringt.

Karten im Kulturamt der Kreisstadt Mühldorf a. Inn, Stadtplatz 3, Telefon 08631/612 612, online unter www.muehldorf.de/kultur und an allen München-Ticket-Vorverkaufsstellen erhältlich.
Weitere Infos: www.manuelrandi.com und www.yinet-rojas.at

Pressemitteilung vom 14.01.26

Austausch der Anlage am Dienstag, 20. Januar von 8 bis 10 Uhr

Am Dienstag, 20. Januar, ist die Stadtverwaltung zeitweise nicht telefonisch erreichbar. Der Grund ist die Erneuerung der Telefonanlage. Betroffen sind alle Rufnummern, die mit 612 beginnen. Neben dem Rathaus und seinen Nebengebäuden sind auch der Bauhof und die Stadtbücherei im Kornkasten betroffen. Der Austausch der Anlage ist ab 8 Uhr geplant und wird etwa zwei Stunden in Anspruch nehmen. Danach ist das Rathaus auch telefonisch wieder erreichbar. Beim Besucher- und E-Mail-Verkehr gibt es keine Einschränkungen.

Pressemitteilung vom 14.01.26

Allgemeinverfügung für Faschingszug

Die Kreisstadt Mühldorf a. Inn hat für den bevorstehenden Faschingszug und das Faschingstreiben am Stadtplatz am Sonntag, 15. Februar eine Allgemeinverfügung erlassen. Die Anordnung gilt ab 10 Uhr und ist bis 7 Uhr des Folgetags in Kraft.

Allgemeinverfügung Faschingszug

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